Die katholische Welt steht ohne Franziskus da: Was nun?
Mit dem Abgang von Papst Franziskus (ja, derjenige, der Memes und unangenehme Umarmungen liebte) wechselt die katholische Kirche in den Wer kommt als nächstes?-Modus. Und unter den Namen, die gehört werden, gibt es einen, der die Augen Mexikos zum Leuchten bringt: Carlos Aguiar Retes, der Primatenerzbischof, der der erste Papst werden könnte, der in den Ländern der Azteken geboren wurde. Ein weiterer Lateinamerikaner auf Pedros Thron? Der Vatikan weiß nicht, was kommt.
Von Tepic nach Rom: der göttliche Lehrplan von Aguiar Retes
Geboren in Tepic (ja, dem Ort, den man immer mit Tepito verwechselt), studierte Carlos Aguiar Retes nicht nur, um Priester zu werden, sondern fügte seiner Ausbildung zusätzliche Toppings hinzu: Seminare in Mexiko, Universitäten in den USA und ein Doktorat in Rom (denn wenn man Priester werden will, gibt es natürlich nichts Besseres, als einen Abschluss zu machen). das Hauptquartier des Chefs). Der 1973 zum Priester geweihte Mann durchlief mehr Diözesen als Instagram-Influencer: von Texcoco bis Tlalnepantla und jetzt als Primatserzbischof von Mexiko. Ihre Spezialität? Bilden Sie Priester aus und koordinieren Sie religiöse Aktivitäten, als wären Sie der DJ einer ewigen Messe.
Aber nicht alles ist ein lokales kirchliches Fest. Auch auf internationaler Ebene hat Aguiar Retes die Fäden in der Hand: Er war Präsident von CELAM und CEM, denn nichts verbindet Bischöfe mehr als ein guter Kaffee und die Diskussion über die Rettung der Welt.
Warum könnte er der nächste Papst sein?
Wäre das Konklave eine Reality-Show, wäre Aguiar Retes der Teilnehmer, der nicht der Favorit ist, aber den Preis gewinnen könnte. Seine Vorteile? Pastorale Erfahrung (übersetzt: er weiß, wie man mit anspruchsvollen Gemeindemitgliedern umgeht), ideologische Nähe zu Franziskus (das heißt, er mag die Armen und hasst starre Protokolle) und Präsenz in vatikanischen Organisationen wie dem Dikasterium für Kultur (ja, der Vatikan hat auch Bürokratie). Darüber hinaus war er Präsident der Synode von 2023, was ihn quasi zum „WhatsApp-Gruppenmoderator“ der Kardinäle macht.
Natürlich ist er nicht der Favorit bei den Wetten (das haben die Europäer wie immer), aber bedenken wir: Auch der letzte lateinamerikanische Papst war ein Wer?, bevor weißer Rauch aufstieg. Wenn Aguiar Retes gewinnt, hat Mexiko nicht nur einen neuen Grund zum Feiern, sondern auch die Tamales im Vatikan sind garantiert.
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