Ein harter Schlag für den mexikanischen Sport
Die Nachricht fiel wie ein Eimer kaltes Wasser. Der Tauch-Weltcup, der die Besten der Welt in Zapopan, Jalisco, zusammenbringen sollte, wurde abgesagt. Und es lag nicht an mangelnder Organisation oder mangelndem Sponsoring. Es ging um etwas viel Ernsthafteres.
World Aquatics, der Dachverband des Wassersports, hat die Entscheidung getroffen. Die Veranstaltung war für den 5. bis 8. März geplant, konnte aber aufgrund der aktuellen Umstände nicht durchgeführt werden.
„Die Sicherheit aller Teilnehmer des World Aquatics-Events bleibt unsere oberste Priorität“, heißt es in der offiziellen Erklärung.
Und darin liegt der entscheidende Punkt. Wenn Sicherheit oberste Priorität hat, ist keine Diskussion möglich. Aber es tut weh.
Sportler mit Schlafstörungen
Stellen Sie sich vor, Sie bereiten sich monatelang vor, trainieren jeden Tag und denken daran, zu Hause an Wettkämpfen teilzunehmen. Und plötzlich wird Ihnen diese Chance genommen. Das ist es, was unsere Taucher jetzt erleben.
Osmar Olvera, Kevin Berlin, die Cueva-Schwestern, Gabriela Agúndez … sie alle haben keine Chance, vor ihrem Volk zu glänzen. In einer Sportart, in der jeder Wettkampf für die Weltrangliste zählt, schmerzt diese Absage doppelt.
Das Schlimmste ist, dass dies über ein einzelnes Ereignis hinausgeht. Es stellt ein großes Warnsignal für Mexikos Fähigkeit dar, internationale Wettbewerbe zu organisieren. Welche Zukunft erwartet uns, wenn wir keine Grundsicherheit gewährleisten können?
Unterdessen beginnt die internationale Saison an diesem Donnerstag in Kanada. Unsere Athleten müssen dort nach den Punkten suchen, die sie sich hier erhofft haben. Mit der zusätzlichen Frustration, zu wissen, dass sie es zu Hause besser hätten machen können.
Sport lehrt immer harte Lektionen. Dieses Mal erinnert es uns daran, dass einige Schlachten verloren sind, bevor wir überhaupt auf die Plattform springen.




