Ein Ende mit Benachrichtigung in der Hand
Nachdem Marx Arriaga 99 Stunden lang buchstäblich in seinen ehemaligen Büros verbarrikadiert war, ging er schließlich. Am Dienstag überreichten ihm Vertreter der Verwaltungs- und Finanzabteilung der SEP das Papier, das er lange erwartet (oder befürchtet) hatte: die formelle Mitteilung über seine Entlassung als ehemaliger Generaldirektor für Bildungsmaterialien.
Der Lockdown ist also vorbei. Die Frage ist: Hat es sich gelohnt? Vier Tage eingesperrt, damit sie dich am Ende sowieso schriftlich rausschmeißen. Bürokratie gewinnt immer aufgrund von Müdigkeit.
Während er verhandelte, räumten sie seinen Schreibtisch ab
Das Stück hat ein geradezu poetisches Timing. Während Arriaga an diesem Dienstag an seinen privaten Treffen teilnahm, waren andere Mitarbeiter der Agentur einer anderen Aufgabe gewidmet: der systematischen Räumung seines Büros.
Er kam letzten Februar an.
Dieses Detail sagt alles. Es kam im Februar an… und im Juni wird es mit Kartons und Benachrichtigung herausgebracht. Der Lebenszyklus eines Beamten in der Neuzeit: schnell, effizient und entpersönlicht.
Das Bild ist beeindruckend: Der ehemalige Beamte spricht über seinen Abgang, während gleichzeitig jede physische Spur seiner Amtszeit verwischt wird. Es ist, als ob Sie Ihre eigene behördliche Beerdigung in Echtzeit verfolgen würden.
Mit dem vorliegenden offiziellen Papier ist das SEP-Kapitel für Arriaga nun offiziell abgeschlossen. Zumindest steht das im Verwaltungsprotokoll. Die wahre Geschichte steht wie immer zwischen den Zeilen und dem, was in keiner Benachrichtigung erscheint.




