Die Vasco-Liste ist kompliziert
Die Aussagen vom Januar, in denen er einen nahezu definitiven Anruf versprochen hatte, kollidieren nun mit der Realität. Die Aussichten für Javier Aguirre werden durch eine Welle körperlicher Probleme seiner Spieler getrübt.
„Das stimmt, ich muss diese Woche nach Europa, ich werde sehen, wie es allen geht“, gab der Trainer nach dem Sieg über Island zu.
Sein ursprünglicher Plan ist unklar. Schlüsselnamen wie Luis Chávez, Santiago Giménez und der jüngste Fall von Edson Álvarez liegen in der Luft. Die Ungewissheit über seine vollständige Genesung ist der neue Schatten in der Umkleidekabine.
Ein Wettlauf gegen die Zeit
Der Kalender wartet nicht. Bei nur noch fünf verbleibenden Freundschaftsspielen (gegen Portugal, Belgien, Ghana, Australien und Serbien) zählt jede Minute. Aguirre muss bald endgültige Entscheidungen treffen.
„Wir kämpfen nicht, aber wir besprechen den Rehabilitationsprozess mit ihren Vereinen“, erklärte er über die Verhandlungen zur Genesung seiner verletzten Spieler.
Die Situation von Luis Romo, der sechs bis acht Wochen ausfällt, veranschaulicht die Herausforderung. Es sind Spieler, die Säulen waren und deren Status ein großes Fragezeichen darstellt.
Das Fenster zum Beobachten und Entscheiden schließt sich schnell. Nach den März-Duellen muss er die endgültige Liste mit 26 Namen vorlegen. Jede Trainingseinheit und jede Minute auf dem Feld werden Abschlussprüfungen sein.
Vascos anfänglicher Optimismus vermischt sich nun mit Pragmatismus. Die Vorbereitung auf das große Turnier durchläuft eine kritische Phase, in der die Gesundheit der Mannschaft oberste Priorität hat.




