Die Welt des Kinos verabschiedet sich von Sam Neill, dem neuseeländischen Schauspieler, der in „Jurassic Park“ den Paläontologen Alan Grant spielte. Nach Angaben seiner Familie in sozialen Netzwerken ist er an diesem Montag, dem 13. Juli, gestorben.
In der Erklärung heißt es, dass sein Weggang plötzlich und unerwartet erfolgte. Neill litt an einem Non-Hodgkin-Lymphom im dritten Stadium, befand sich jedoch in Remission und war „krebsfrei“.
Würde bis zum Ende
„Sam war von seiner Familie umgeben und verstarb mit der Würde, die sein ganzes Leben prägte“, sagten seine Lieben. Sie baten um Privatsphäre und kündigten an, dass sie später weitere Einzelheiten mitteilen würden.
Neills letzter Instagram-Beitrag vor der Abschiedsnachricht war ein Video von AJ Plus. Darin unterstützte der Schauspieler eine Initiative gegen den Bau einer Goldmine in den Dunstan Mountains in der Region Central Otago, Neuseeland.
„Ich bin nicht gegen den Bergbau, ich bin gegen dieses Bergwerk. Wenn es erschlossen wird, wird alles, was Sie hier sehen, unter den Anspruch des Bergbauunternehmens fallen. Meine Familie ist seit über 150 Jahren hier, ich habe eine Verbindung zu diesem Land“, erklärte er im April.
Auf seinem Konto teilte Neill oft sein Leben auf der Farm, Interviews und Einzelheiten seiner Projekte. Sein vorheriger Beitrag würdigte eine Nominierung für den Silver LOGIE Award für die Serie The Twelve.
Spielberg: „Ich bin am Boden zerstört“
Steven Spielberg, Regisseur von Jurassic Park, war einer der ersten, der reagierte. In einer von Variety veröffentlichten Erklärung erinnerte er sich daran, wie er Neill für die Rolle des Dr. Grant ausgewählt hatte.
„Ich habe mehreren Regisseuren viel zu verdanken, dass sie Sam Neill in Rollen gecastet haben, die meine Aufmerksamkeit erregt haben. Ich bin am Boden zerstört über seinen Weggang. Er war ein großartiger Vater und ein großartiger Profi.“
Sam Neill hinterlässt ein unauslöschliches Erbe. Sein Auftritt in „Jurassic Park“ machte ihn zu einer Referenz für Generationen von Kinobesuchern.




