Ein Verbrechen, das aus einem Horrorfilm zu stammen scheint (aber leider real ist)
Stellen Sie sich Folgendes vor: Ein 25-jähriger Mann, Juan Antonio „N“ (denn in Mexiko haben natürlich auch Kriminelle das Recht auf Anonymität), ist wütend, weil sein Tattoo aussieht, als wäre es von einem Kindergartenkind mit einem Bleistift gemalt worden. Ihre Reaktion? Einen 16-jährigen Jungen ums Leben bringen, seinen Körper in einem Haus zurücklassen und, als ob das nicht genug wäre, seinen Kopf in einer Kühlbox im Badezimmer eines Supermarkts zurücklassen. Ja, das hast du richtig gelesen. Eine Eisbox. Denn nichts sagt mehr über „kriminelle Planung“ aus als die Verwendung desselben Behälters, in dem Sie Ihre Biere zum Transport aufbewahren … na ja, wissen Sie.
Die Operation: Wenn die Gerechtigkeit kommt (mit Kugeln)
Die Sonora-Staatsanwaltschaft verfolgte den Verdächtigen, als wäre er ein legendäres Pokémon, und lokalisierte ihn in einem Haus im Viertel Casa Blanca (Ironiestufe 100, denn nichts in dieser Geschichte ist „weiß“ oder unschuldig). Da er sah, dass er in die Enge getrieben wurde, beschloss er, dass seine beste Option darin bestand, auf die Agenten zu schießen. Spoiler: Es lief nicht gut. Die Polizei neutralisierte ihn gemäß dem Protokoll „Wir mögen es nicht, wenn auf uns geschossen wird“. Sie verhafteten auch seinen Kumpel, Alberto Emmanuel „N“, der aus Jalisco stammte (wahrscheinlich dachten sie, Sonora sei ein guter Ort, um unbemerkt zu bleiben … Fehler). Auf letzterem fanden sie eine Waffe und 20 Packungen Marihuana, denn was wäre in Mexiko ein Verbrechen, wenn nicht ein wenig Drogen im Spiel wären.
Die Details des Falles sind so makaber, dass sogar Familienzeugen traumatisiert waren. Eine Tante des Mörders hörte seltsame Geräusche in einem Raum und als sie eintrat, fand sie den Körper und die Werkzeuge des jungen Mannes, die eines Slasher-Films würdig waren: eine Axt, einen Stock und blutbefleckte Decken. Es gibt nichts Besseres als ein Verbrechen aus Leidenschaft wegen eines schlecht gemachten Tattoos, das uns daran erinnert, dass die Realität seltsamer ist als die Fiktion.
Am Ende landete der mutmaßliche Täter im Semefo (denn selbst die gewalttätigsten Kriminellen verdienen eine legale Autopsie) und sein Komplize in den Händen der Behörden. Natürlich bleibt bei diesem Fall die Frage offen: Lohnt es sich wirklich, sich über ein Tattoo so zu ärgern? Denn ehrlich gesagt gibt es dafür Yelp-Rezensionen.
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