Mehr als 80 Unternehmen aus Nuevo León schlossen sich den Klimaallianzen an, einem Programm, das vom dänischen Energiemodell inspiriert ist. Ziel ist es, den Energieverbrauch durch effizientere Industrieprozesse bis 2030 um bis zu 20 % und die Schadstoffemissionen um bis zu 50 % zu senken.
Während der Präsentation wies der Unterstaatssekretär für Planung und Energiewende von SENER, Jorge Marcial Islas Samperio, darauf hin, dass das industrielle Wachstum und die Ankunft neuer Investitionen eine Stärkung der elektrischen Infrastruktur erfordern. Er warnte, dass es notwendig sei, Energiesparstrategien zu beschleunigen, um Kapazitätsprobleme in den kommenden Jahren zu vermeiden.
Branchen und Aktien
An dem Programm sind vor allem Unternehmen aus der Automobil-, Energie- und Haushaltsgerätebranche beteiligt. Es umfasst Energiediagnose, technische Beratung, Schulung und Prozessoptimierung, um Abfall zu reduzieren, Betriebskosten zu senken und Industrien dabei zu helfen, immer strengere internationale Umweltstandards einzuhalten.
Raúl Lozano Caballero, Minister für Umwelt, betonte seinerseits, dass diese Strategie Teil der im Staatlichen Klimaschutzprogramm 2024 und im Staatlichen Klimaschutzgesetz festgelegten Ziele sei. Die Staatssekretärin für Wirtschaft, Betsabé Rocha Nieto, betonte, dass Unternehmen auf sauberere Prozesse umsteigen müssen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten und Investitionen anzuziehen.
Ziel: nationale Referenz
Daniel Sada González, Direktor der staatlichen Agentur für erneuerbare Energien, erklärte, das Ziel bestehe darin, Nuevo León zu einem nationalen Maßstab für Energieeffizienz und Emissionsreduzierung zu machen. Dies wird durch die gemeinsame Arbeit von Regierung, Industrie und Fachorganisationen erreicht.




